BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Nelkenweg 2
41366 Schwalmtal
Tel. 02163-20 17 64
Fax 02163-20 17 65
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Schwalmtal (ago) Böse Zungen behaupten, man habe für die Mannschaft der „alten Alten Herren“ der Apollo 11 eigens einige Spieler der Gründungsmannschaft aus dem Jahr 1969 wieder „ausgegraben“. „Das ist aber bitte nicht wörtlich zu verstehen“, sagte Bürgermeister Reinhold Schulz, der beim Fest zum 40-jährigen Bestehen des Vereins in seine Schiedsrichterkluft schlüpfte. Höhepunkt des Festwochenendes war ein Spiel besagter „uralter Herren“ gegen eine Schwalmtaler Promi-Mannschaft. Deren Tor hütete der grüne Bürgermeisterkandidat Jürgen Heinen. „Heinen hält die Bude clean“ warb sein Fanclub in Sonnenblumen-Kostümen am Spielfeldrand. Zweimal musste er dann doch hinter sich greifen. Da hatten die Promis das Spiel - es endete fünf zu zwei für die Prominenz - aber schon fest in der Hand.
Pastor schießt das erste Tor
Das erste Tor schoss Pastor Thorsten Aymanns persönlich. Und da munkelte niemand von der „Hand Gottes“, die da vielleicht im Spiel gewesen sein könnte - es war sauber gezirkelt und getroffen. Feuerwehrchef Achim Ahlers sorgte dafür, dass hinten nichts anbrannte, mit von der Partie waren auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Pesch und der Volksbank-Geschäftsstellenleiter Andreas Veken. Der stellvertretende Bürgermeister Kurt van de Flierdt, CDU-Fraktion, hatte aus Altersgründen das Apollo-Trikot übergestreift und lieferte die Vorlage zu einem der Apollo-Tore.
Quelle:
Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Publikation: Rheinische Post Viersen
Ausgabe: Nr.184
Datum: Dienstag, den 11. August 2009
Seite: Nr. 16

Liebe Mitbürgerinnen!
Liebe Mitbürger!
Das Superwahljahr 2009 gibt Ihnen am 30. August die Möglichkeit, für die Zukunft der Gemeinde Schwalmtal neue Zeichen zu setzen. Die vor uns liegende Kommunalwahl ist Ihre Chance, direkt und unmittelbar durch die Wahl geeigneter Frauen und Männer richtungweisend zu handeln. Als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters bitte ich um Ihre Stimme.
In Zeiten wirtschaftlicher und finanzieller Engpässe, wie wir sie derzeit erleben, fragen sich sicher viele, warum sie überhaupt zur Wahl gehen sollen, weil die Vorgaben von Bund und Land den ohnehin engen Spielraum einer kleinen Gemeinde so stark einengen, dass die örtlichen Politiker kaum etwas bewirken können.
Die Politik der CDU - Mehrheitsfraktion der letzten Jahre war geprägt von einem Gefühl der Resignation und der Hoffnungslosigkeit. Sie hat Schwalmtal weiter verkümmern lassen. Ganz nach dem Motto „Wir können ja doch nichts ändern“ haben sie den Kopf hängen lassen und tatenlos zugesehen, wie der Substanzverlust unserer Gemeinde an allen Ecken und Enden überhand nimmt, einer Substanz, die wir alle einmal mit unseren Steuergeldern bezahlt haben.
Und genau diesen Abwärtstrend will ich gemeinsam mit Ihnen ändern. Das riesige Potenzial an Wissen, Können und Ideen, das in Ihnen allen steckt, soll eine Chance bekommen, sich positiv für unsere Gemeinde einzubringen. Schwalmtal bedarf dringend neuer Impulse, von innen und von außen, und diese müssen dann auch von einer tragfähigen Mehrheit im Rat unterstützt werden. Als Bürgermeister von Schwalmtal kann ich mich auf eine starke Fraktion verlassen. Gerade die Grüne Fraktion hat in den letzten fünf Jahren sehr deutlich bewiesen, dass sie bereit ist Verantwortung zu übernehmen. Ich erinnere an dieser Stelle nur an unsere Initiativen zum Lokalen Bündnis für Familien, den Bau unserer Schulmensa, den Widerstand gegen den Eisernen Rhein an der A 52 und gegen den weiteren Kiesabbau in Lüttelforst und die Verhinderung von CDU- Mehrheiten beim Verschenken unserer Kläranlage. Darüber hinaus stellen wir mit Claudia Foest die stellvertetende Bürgermeisterin.
Helfen Sie mit Ihrer Stimme der Gemeinde Schwalmtal, die Chance auf eine gute Zukunft zu bereiten. Wir müssen generationsübergreifend zusammen stehen. Die besten Ideen müssen eine Chance bekommen, verwirklicht zu werden. Schwalmtal darf nicht weiter im politischen Stillstand der CDU verkümmern.
Ich bin bereit, mich mit ganzer Kraft für Sie, für unsere Gemeinde, für unsere Zukunft und die unserer Kinder einzusetzen.
Dazu bitte ich Sie um Ihre Stimme.
Jürgen Heinen

Wenn beim politischen Mitbewerber der CDU in der Fünf-Jahres Bilanz als einzige selbständige Errungenschaft steht „Wir haben die Baumschutzsatzung abgeschafft“ sagt das - glaube ich - alles.
Ganz einfach wir und auch ich haben in den letzten Jahren deutlich bewiesen, dass wir es besser können als alle anderen Bewerber.
Dass dies nicht funktioniert ohne den nötigen Rückhalt in der Fraktion hat der amtierende Bürgermeister mehrfach in der Vergangenheit bitter erfahren müsse.
Dieses Problem werden wir bzw. ich nicht haben.
Ich trete mit einem Konzept an, dass auf breiten Füßen von Partei und Fraktion getragen wird.
Wir haben ein Konzept, dass im Moment seinen letzten Feinschliff bekommt und das diesen Namen dann auch verdient.
Wir treten mit einem Wahlprogramm an den Wähler, das Alternativen zum jetzigen politischen Handeln darlegt.
Mit meiner Kandidatur möchte ich nochmals deutlich machen, dass die Grünen in Schwalmtal eine Partei sind, die die Personal- und Sachkompetenzen hat, Verantwortung zu übernehmen.
Dies versuchen wir durch unser Programm und das breit aufgestellte Personaltableau dem Wähler darzulegen. Unser Auftrag muss es sein die erfolgreiche Politik der vergangenen fünf Jahre an Verantwortlicher Position fortsetzen zu können.
Ich bin tief davon überzeugt, dass es uns gelungen ist und weiter gelingen wird, mehr Bürgerinnen und Bürger von unseren Ideen und unseren Handeln zu überzeugen.
Ob Lokales Bündnis, Bau einer Schul-Mensa, der Widerstand gegen den Eisernen Rhein und den Kiesabbau in Lüttelforst, dem Verhindern von CDU-Mehrheiten beim Verschenken der AÖR.. Alles dies und vieles mehr hat einen Namen und das sind die GRÜNEN in Schwalmtal.
Der Bürger nimmt uns ernst, wenn wir darüber nachdenken, die Gemeindewerke (AÖR) in ein Bürgerunternehmen umzustrukturieren Wir haben die Konzepte und Menschen, die dies motiviert für Schwalmtal umsetzen wollen. Wenn wir heute über ein Bioenergiedorf in Schwalmtal reden, wird dies aufgrund der realen Situationen auf dem Energiemarkt von viel mehr Bürgern der Gemeinde als Chance angesehen, als dies vor 20 Jahren der Fall war.
Jugend/Senioren- und Familienarbeit werden heute nicht mehr nur als reine Wohltätigkeit definiert, sondern als wesentliches Kriterium, eine Gemeinde lebenswert zu erhalten und damit in der Zukunft überhaupt noch Wettbewerbsfähig zu sein.
Wir haben die Ideen und die Konzepte dafür.
Gemeinsam mit Euch möchte ich alle Anstrengungen unternehmen die absoluten Mehrheiten der CDU zu verhindern und damit dieser unserer Gemeinde eine Zukunft mit positiver Entwicklung zu ermöglichen.
Last uns rausgehen und den Bürger und die Bürgerin davon überzeugen, dass die Zeit reif für einen Wechsel ist.
Jürgen Heinen